Radio Connection – Journalist aus Afghanistan zwischen Exil, Repression und Überleben am Dienstag um 19.00 Uhr und die Wiederholung am Mittwoch um 10,00 Uhr
Journalist aus Afghanistan zwischen Exil, Repression und Überleben
Was bedeutet Pressefreiheit, wenn die Flucht vor Verfolgung nicht das Ende der Unsicherheit bedeutet?
Nach der Machtübernahme der Taliban im August 2021 mussten Hunderte afghanische Journalistinnen und Journalisten ihre Heimat verlassen. Viele fanden zunächst Zuflucht in Pakistan. Doch auch dort kämpfen sie mit neuen Herausforderungen: drohenden Abschiebungen, Festnahmen, fehlender rechtlicher Sicherheit und langen Wartezeiten auf Visa für eine Weiterreise.
Die Sendung beleuchtet die schwierige Lebensrealität afghanischer Medienschaffender im Exil. Anhand von Berichten und Daten internationaler Organisationen wird gezeigt, unter welchen Bedingungen Journalistinnen und Journalisten heute arbeiten und leben. Ein besonderer Fokus liegt auf den Erfahrungen von Journalistinnen, die sowohl in Afghanistan als auch im Exil zusätzlichen Einschränkungen und Risiken ausgesetzt sind.
Außerdem geht die Sendung der Frage nach, welche Unterstützung internationale Organisationen leisten können – und wo deren Möglichkeiten an Grenzen stoßen.
Eine zweisprachige Produktion in Farsi und Deutsch über Mut, Widerstandskraft und den Kampf für unabhängigen Journalismus.
Bild: KI